27. Oktober 2012

Rick Riordan - Die Kane-Chroniken - 01 - Die rote Pyramide

Auf einen Blick

Autor: Rick Riordan
Übersetzer: Claudia Max
Englischer Titel: The Red Pyramid
Deutscher Titel: Die rote Pyramide
Reihe: Die Kane-Chroniken
Band: 01
Verlag: Carlsen
Einbandart: Gebunden
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Seitenanzahl: 608 Seiten

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Rückentext

Ein Besuch im Museum? An Heiligabend? Eine bescheuerte Idee, findet Sadie. Sie sieht ihren Vater, den berühmten Ägyptologen Dr. Julius Kane, ja ohnehin nur zwei Mal im Jahr - und dann muss er sie und ihren Bruder Carter ausgerechnet ins British Museum schleppen.
Aber ihr Vater will ihnen gar keine verstaubten Sarkophage zeigen - er plant nicht weniger, als den ägyptischen Gott Osiris zu beschwören. Doch das geht schief, und er wird von einem unheimlichen glutroten Typen entführt. Um ihn zu befreien, müssen Sadie und Carter es mit der gesamten ägyptischen Götterwelt aufnehmen.

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Buch-Trailer


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Erster Satz

»Wir haben nur ein paar Stunden, also hört gut zu.«

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Inhalt

Cover und Titel

Auf seine ganz eigene Art wirkt dieses Cover durchaus bedrohlich, was in meinen Augen vor allem durch die gelb-organe-rote Farbwahl zustande kommt. Aber wohl auch wenig durch die Szenerie. Die übergroße Figur von Seth der sich ein paar Teenagern und einer Katze zum Kampf stellt mag gewiss auch dazu beitragen. Aber ins gesamt sagt es mir weniger zu.
Der Titel lautet im deutschen und im englischen überraschender Weise tatsächlich mal gleich und befasst sich mit dem wichtigsten Element der Geschichte. Der roten Pyramide. Was es nun genau mit dieser Pyramide auf sich hat wird nun allerdings nicht verraten, weder durch das Cover noch durch den Rückentext, das muss man sich schon erlesen und ich werde daran auch nichts ändern.

Figuren

In diesem Buch spielen gerade die ägyptischen Götter eine große Rolle, diese will ich euch zwar nicht vorenthalten, aber wer wirklich etwas über die Bedeutung der einzelnen Götter herausfinden will, der sollte sich bei Wikipedia schlau machen, ihre Persönlichkeiten in dem Buch leiten sich aus ihrer Bedeutung und ihrer Geschichte ab. Diese Beschreibungen gehören ganz den Sterblichen:

Carter Kane: Carter ist der ältere der beiden Kane-Geschwistern und lebt bei seinem Vater. Was bedeutet, dass sein Leben alles andere als normal ist. Er reist mit seinem Vater durch die Welt, von einem Ort zum anderen und trägt sein ganzes Leben in einem Koffer bei sich. Auch zur Schule geht er nicht und sein einziger Lehrer ist sein Vater, der ihm gerade das bei bringt, was er für nützlich hält, also meinst etwas über Ägypten, Basketball und andere Dinge, die man normaler Weise nicht braucht für ein normales Leben... Obwohl Carter der ältere ist, ist er auch der ordentlichere der Geschwister und tut meist das was man ihm sagt.

Sadie Kane: Sadie ist die jüngere der beiden Geschwister und lebt bei ihren Großeltern in London. Ihren Vater und ihren Bruder sieht sie vielleicht zweimal im Jahr, mehr ist nicht erlaubt. Obwohl sie ein normales Leben führt, fühlt sie sich als Außenseiterin und scheint nicht dazu zugehören. Dies zeigt sich auch in ihrer rebellischen und frechen Art. Sie neigt dazu alles in Frage zu stellen und beneidet ihren Bruder, um sein Leben, so wie er sie...

Julius Kane: Dr. Julius Kane ist ein bekannter Ägyptologe. Er reist durch die  ganze Welt um neue Entdeckungen zu machen und Vorträge zu halten. Das er noch ein großes Geheimnis hütet ahnen seine Kinder bis zu jener Nacht im Britischen Museum nicht. Erst als er seine Kinder mit eigenartigen Aufgaben betraut und in einem goldenem Sarg verschwindet, begreifen seine Kinder das er ihnen ein furchtbars Geheimnis verschwiegen hat...

Handlung

Ein Reise quer durch die Welt, anders kann man es fast nicht beschreiben. Wir beginnen in London, reisen nach New York, von dort aus geht es nach Ägypten und weiter nach Paris und schließlich wider zurück nach Washington. Carter und Sadie würden wohl einige Flugmeilen angesammelt haben, wenn sie das auf normalem Wege zurück legen wollen würden, aber zum Glück brauchten sie das nicht. Aber dies macht deutlich, wie präsent die altägyptische Kultur auch heute noch über all auf der Welt ist, überall kann man Pyramiden und Obelisken finden und das macht sich der Autor geschickt zu nutze um seine Figuren durch die Welt zu transportieren.
Für Carter und Sadie geht es vor allem darum die verschiedenen Geheimnisse zuklären, die sich ihnen in den Weg stellen, dabei kommen sie dann eben auch ziemlich rum. Dabei verlieren sie jedoch nie ihr Ziel aus den Augen. Seth, der sich wie seine Geschwister, befreien konnte aufzuhalten und ihn davon abhalten die Welt ins Chaos zustürzen.
Das Motiv der Götter zieht sich auch durch dieses Buch wie ein goldener Faden (rot passt in diesem Fall weniger, das wäre die Suche nach dem Vater). Auch wenn es sich dies mal ganz anders präsentiert als noch bei Percy Jackson, denn hier benötigen die Götter eine Art Gastkörper und werden von ihren einzigen Anhängern verfolgt und verbannt. Dennoch zeigt sich auch hier wieder, dass dieses Thema eine gewisse Faszination aus lösen kann, denn wie finden sich die Götter in unserer modernen Welt zurecht, wo Magie nichts bedeutsames mehr ist und die Technik an erster Stelle steht.

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Fazit

Auch dieses Buch entstammt dem Fundus meiner örtlichen Bücherei und ich war doch ein wenig überrascht es dort zu finden. Normalerweise fachte ich eigentlich, dass ich dort nichts mehr finden würde, aber falsch gedacht. Ich mag das Motiv der Götter in der Moderen Welt und der Heroen, die für diese kämpfen müssen recht gerne, daher habe ich auch schon die Bücher von Percy Jackson gelesen. Mein einziger Fehler war hier nur, dass ich dieses Buch schon als Hörbuch gehört hatte und deshalb nicht immer so interessiert war wie es vielleicht angemessen wäre.
Dennoch gefällt mir dieses Buch sehr, es behandelt zwar ein ähnliches Thema wie schon die Bücher von Percy Jackson, aber gleicht diesem jedoch in keiner weise und ist völlig eigenständig.
Es ist ein absolut gelungener Auftakt für eine neue Reihe von Rick Riordan.

3 von 5 möglichen Punkten.
(Lesenswert!)

       

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